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Spitzwegerich |
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Seit dem 11. Jahrhundert
ist der Wegerich als Pflanze mit stark blutstillender Kraft
bekannt. Man erzählte sich damals die Legende von der Schlange,
die von einem Kaufmannswagen überfahren wurde: Die Schlange
aber kroch mit letzter Kraft zum Wegerich, biss ein Stück ab,
kaute es durch und legte den Brei auf ihre Wunde. Durch diese
Behandlung genas die dem Tode geweihte Schlange vollkommen.
Der Spitzwegerich ist vor allem eine alte Lungenheilpflanze.
Er bevorzugt trockene und grasige Standorte. Die ca. 50 cm hohe
Pflanze hat lanzettenförmige Blätter, die wirksame Schleimstoffe
enthalten. In der medizinischen Anwendung überziehen diese Schleimstoffe
geschädigte Bereiche, z.B. gereizte Schleimhäute, und schützen
sie so vor weiteren Reizungen. Das Gewebe kann sich regenerieren.
Auch die enthaltene Kieselsäure wirkt sich auf die Lunge aus:
Sie festigt das Lungengewebe und bekämpft mit antibakteriellen
Stoffen schädliche Bakterien.
Weitere Informationen über „Die
Wirkung von Spitzwegerich und die Verwendung in der Chinesischen
Medizin“. |
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