|
 |
 |
|
|
|
|
 |
 |
 |
 |
|
|
| |
 |
|
|
|
|
|
| |
|
Schafgarbe |
|
|
 |
Man trifft
nur selten einen Menschen, der nicht weiß, wie diese alte Heilpflanze
aussieht: Wir verbinden mit ihr Erinnerungen an unsere Kindheitstage,
an sonntägliche Spaziergänge, als sie uns vom Wegesrand ihre
filigranen Blätter entgegenstreckte. Und wahrscheinlich ist
es ihrer anmutigen Schönheit zu verdanken, dass man sie im Mittelalter
dem Planeten Venus zuordnete. Und deshalb gebrauchte man die
Schafgarbe zur Behandlung „venerischer“ Erkrankungen, wie Krampfadern
und Hämorrhoiden. Der Venus wurden damals Blase und Nieren zugeordnet
und selbst heute können wir labortechnisch nachweisen, dass
die Schafgarbe einen hohen Gehalt an Kalium hat und damit die
Niere und die Blase stärkt ohne sie zu reizen. Im lateinischen
Namen verbirgt sich auch eine weitere Verwendung: Achillea ist
der Name des Helden im Kampf um Troja, der beim Kampf an der
„Achillessehne“ verletzt wurde. Und nicht nur Aphrodite riet
ihm, die Schafgarbe als Wundkraut zu verwenden. Es ist anzunehmen,
dass Achilles die Wirkung selbst kannte, denn er war ein Schüler
des Zentauren Chiron, der ihn in die Kräuterheilkunde eingewiesen
hatte.
Und woher hat die Schafgarbe ihren Namen? Hirten beobachteten,
dass ihre kranken Schafe das Kraut fraßen und gesund wurden.
Garbe kommt aus dem Althochdeutschen: Garwe - der Gesundmacher.
Weitere Informationen über „Die
Wirkung von Schafgarbe und die Verwendung in der Chinesischen
Medizin“. |
 |
|
|
|
| |
|
|
|
|
|
|
|