Königskerze    

Man kann an so mancher wertvollen, aber unscheinbaren Heilpflanze hinweggehen, an der Königskerze kommt niemand so schnell vorbei ohne sie wenigstens eines Blickes zu würdigen. Kerzengerade erhebt sie sich mit ihren kleinen goldgelben „Lichtern“ über die anderen Pflanzen hinweg. Und diese gelben „Lichter“, die Blüten, duften auch noch. Bevor sie sich aber gen Himmel streckt, nimmt sie sich erst einmal ein ganzes Jahr Zeit, um ihre Blattrosette zu entwickeln. Diese Blätter fühlen sich ganz samtig und weich an, und vielleicht hat man ihr deshalb den Namen „Wollkraut“ auch gegeben. Dieses wollige Haarkleid schützt die Königskerze vor Vertrocknung. Sie kann deshalb ganz wunderbar an trockenen und heißen Standorten, Böschungen, Kiesgruben und Straßenrändern überleben. Unsere Vorfahren sahen in der Königskerze einen hilfreichen Geist, der sie vor Unholden und bösen Zauber schützen konnte. Als Amulett am Körper getragen schützte die Wurzel, wenn man sie an einem bestimmten Tag stach, vor vielen Krankheiten.

Anwendung in der Chinesischen Medizin
Stärkt besonders Lungen Yin /Qi und das Wei Qi (Abwehr-Qi). Belebt das Blut und tonisiert Magen/Milz Qi und das Nieren Yin.

Königskerze