Holunder    
Schon in der Steinzeit nutzte man den Holunder. Er wurde deshalb früher auch als „Herrgottsapotheke“ bezeichnet. Der Holunder Strauch wurde insbesondere in früheren Zeiten häufig in der Nähe menschlicher Wohnungen gepflanzt. Er ist ein Pflanze der beschützenden Hausgötter, deshalb hat es vielleicht bis heute keiner gewagt, einen Holunderstrauch zu fällen.

Er ist bis heute eines der beliebtesten Heilpflanzen geblieben. Man findet ihn an stickstoffreichen Stellen und einen sonnigen bis halbschattigen Platz. Er ist als Nährstoffanzeiger in fast ganz Europa an Waldrändern, in Auwäldern, feuchten Laub- und Mischwäldern, in Gebüschen, auf Viehweiden und Schuttplätzen bekannt.

Anwendung in der Chinesischen Medizin:
Holunder stärkt in erster Linie die Lunge und das Wei-Qi (AbwehrQi). Es öffnet die Oberfläche und leitet pathogene Faktoren aus, da es schweißtreibend und fiebersenkend wirkt. Außerdem stärkt es Magen und Milz Qi, wirkt leicht diuretisch und stärkt das Blut