Bärlauch    
Schon bei den Germanen galten der Fuchs, der Wolf und der Bär als Seelentiere. So stand der Bär symbolisch für ein mächtiges Urwesen, das mit seiner Kraft und Stärke die Macht des Winters brechen und neue Fruchtbarkeit bringen konnte. Der Bär als Fruchtbarkeitstier ist auch heute noch in dem Wort „gebären“ enthalten. Man glaubte auch, dass sich bestimmte Seelentiere in bestimmten Pflanzen verkörperten: Durch deren Verzehr konnte man sich ihre Kraft buchstäblich einverleiben. Und so wurde eine Pflanze, die diese „Bärenkraft“ als Heilpflanze entwickeln konnte auch so benannt: der Bärlauch! Der Bärlauch ist eine Heilpflanze, die nur von Ende April bis Ende Mai wächst.

Als Frühlingsbringer entfaltet der Bärlauch im Frühjahr seine stärksten Kräfte. Er bricht das Verhärtete der Wintermonate auf und erwärmt den Körper. Bärlauch macht ganz einfach „bärenstark“! Wie alle Lauchgewächse hat er einen hohen Gehalt an ätherischen und schwefelhaltigen Ölen: Die deftig riechende Pflanze sprüht nur so vor anregenden, entgiftenden und reinigenden Wirkungen. ACHTUNG! Bärlauchblätter nicht mit den Blättern des giftigen Maiglöckchens verwechseln! Ein zwischen den Fingern zerriebenes Bärlauchblatt duftet intensiv nach Knoblauch!

Weitere Informationen über „Die Wirkung von Bärlauch, die Verwendung in der Küche und die Verwendung in der Chinesischen Medizin“.
Bärlauch